Verlorene Socken – ein Haiku

Bevor ich dieses Haiku geschrieben habe, wollte ich mein Gedächtnis auffrischen und habe nachgeschaut, wie Haikus funktionieren. Ich wollte nämlich sicher gehen, dass ich es richtig mache (5 – 7 – 5 Silben und so) und dabei habe ich leider herausgefunden, dass ein Haiku gar nicht so einfach ist, wie es mir in der Schule immer erzählt wurde.

Denn ein (deutsches) Haiku hat höchstens 17 Silben aber gerne weniger, meist 3 Zeilen, ist gegenwartsbezogen und enthält keine wertenden Ausdrücke oder Kommentare. Uff.

Für eine ausführlichere Beschreibung könnt ihr bei der Deutschen Haiku Gesellschaft (ich weiß, ich musste im ersten Moment auch lachen 😀 ich wusste auch nicht, dass es sie gibt) oder bei ziemlichkraus.de vorbeischauen. Dort geht es nochmal mehr ins Detail, aber für uns soll meine Erklärung reichen.

Aber nicht verzagen! Ich erkläre mich hier offiziell zum Haiku-Ruinator und zeige euch wie man es absolut nicht macht! Nämlich mit:

  • 5 – 7 – 5 Silben in 3 Zeilen
  • absolut nicht gegenwartsbezogen
  • überhaupt nicht nachdenklich
  • und weil ich es kann, bekommt es sogar noch eine Überschrift

Bereit?

 

Verlorene Socken

Mutter räumte auf.

Wo sind meine Socken hin?!

Führ‘ ein Ferngespräch.

 


Versucht doch auch mal ein ruiniertes Haiku in den Kommentaren! Ich würde mich freuen 🙂

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9 Gedanken zu „Verlorene Socken – ein Haiku

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