Und wenn sie nicht gestorben sind …

Manchmal will man einfach nur eine Geschichte komplett ohne Sinn und Kontext schreiben. Und welcher Tag eignet sich dazu besser als der 1. April?!

Viel Spaß beim Lesen.

 

Ein normaler Tag

Wenn ich zusammenfassen darf“, sagte Laura, „Wir glauben, David ist zu einem Huhn geworden. Torben möchte seine Matratze heiraten und Alex sitzt mit deinem Hund auf dem Kronleuchter und amüsiert sich prächtig.“
Nachdenklich kratzte ich mir das Kinn. „David hat immer so ein Pech“, nickte ich verständnisvoll, „Erst letzte Woche hat er sein Portemonnaie verloren.“
Alex schwang auf dem Kronleuchter jubelnd durch mein Blickfeld. Mein Hund gab etwas von sich, das man nur als panischen Schrei beschreiben konnte.
Und wie ist das alles passiert?“, hakte ich nach.
Laura zuckte mit den Schultern. Sie fläzte sich auf das Sofa und beobachtete David, der wild pickend durch den Raum flatterte.
Torben steckte seinen Kopf durch die Tür. „Sag mal Sina, möchtest du meine Trauzeugin sein?“
Ich war gerührt. Ich folgte Torben aus dem Zimmer und da sah ich seine Braut. Es war wirklich eine schöne Matratze. Sie trug einen langen weißen Schleier und war von oben bis unten mit Blaubeerjoghurt beschmiert.
Gut für die Polsterung“, erklärte Torben bei meinem fragenden Blick.
David flatterte in den Raum. „Sind wir bereit?“, fragte er und zog eine Bibel aus den Federn.
Ja“, sagte Torben mit verklärtem Blick.
Dann erkläre ich euch hiermit zu Mann und Matratze. Du darfst die Braut jetzt küssen.“
Torben und die Matratze teilten einen leidenschaftlichen Kuss.

Und wenn sie nicht gestorben sind dann … ja, was machen sie denn dann heute?

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