Obst und Dorffahrräder

Meine Gedanken sind nicht immer geordnet und schön arrangiert, sondern oft fängt alles mit meinen sehr ungeordneten Bewusstseinstrom an. Vor allem nachts denke ich über seltsame Dinge nach.

Viel Spaß beim Lesen.

 

Obst und Dorffahrräder

Wenn wir ein Boot hätten, das groß genug ist nur eine unendliche Menge von drei verschiedenen Früchten mitzunehmen, welche wären das?
Präziser: Wir haben ein Boot unendlicher Größe mit nur drei Räumen. Und in jeden passt nur eine Frucht. Aber unendlich viele davon.
Ich würde Banane und Mango mitnehmen. Wahrscheinlich noch Wassermelone. Aber wenn man da von der anderen Seite dran geht, welche Frucht würde mich misstrauisch machen, wenn die jemand mitnehmen wollen würde?
Limette.
Wer zur Hölle würde Limette mitnehmen?? Ein stark gestörter Mensch.
Oder Äpfel. Die langweiligste aller Früchte. Mit allem anderen könnte ich mich anfreunden, glaube ich.
Honigmelone wäre noch eine gute Option. Ich habe mal gehört, dass Leute Salz auf Honigmelone tun. Stimmt das? Das muss ich nachschauen.
Moment.
Anscheinend macht Salz auf Wassermelone die Wassermelone süßer. Das ist gruselig.
Ich hätte gerne, dass mit jemand dieses Phänomen erklärt. Wie kann Salz etwas süßer machen? Ich hab das in Kuchen schon erlebt und verstehe, dass es funktioniert, aber ich weiß nicht wieso.
Außerdem, wieso gibt es den Begriff Dorffahrrad? Ich weiß, dass das im übertragenen Sinn eine Frau mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern ist. Aber ich würde gerne über die Logistik eines echten Dorffahrrads reden.
Denn damit habe ich einige Probleme. Erklärung.
Das Dorffahrrad“ impliziert, dass das gesamte Dorf nur ein einziges Fahrrad besitzt. Wo wird das gelagert? Nur eine Person kann das auf einmal benutzen. Muss man sich anmelden, wenn man das mieten will? Kann man das überhaupt mieten? Wer reguliert das? Und wie zur Hölle kommen die Leute, die das Dorffahrrad benutzen wollen, zu dem Dorffahrrad?
Warum laufen die nicht einfach direkt zum Ziel?
Das würde nämlich bedeuten, dass der Weg zum Ziel so weit ist, dass es sich lohnt zuerst zum Fahrrad zu laufen und dann zum Ziel zu radeln. Und wenn der Weg tatsächlich so weit ist, dass man ein Fahrrad braucht, wie lange darf man das dann mieten?
Denn wenn das Fahrrad am Zielort ist, dann ist das so weit vom Dorf weg, dass das kein anderer benutzen kann und man bräuchte ein Fahrrad, um das abzuholen.
Zurück zu den Früchten. Wenn ich die Wahl zwischen Orangensaft und Apfelsaft hätte, dann wäre die Antwort sehr einfach. Ananassaft. Der ist einfach viel zu unterrepräsentiert.
Außerdem legen wir als Gesellschaft nicht genug Wert auf Faulheit. Erklärung.
Faule Menschen würden viel mehr Obst und Gemüse essen. Damit muss man nichts machen, das meiste muss man noch nicht mal schälen.
Kinder, wisst ihr was cool ist? 5 – 10 Portionen Obst und Gemüse am Tag essen. Und wisst ihr auch, wer nicht cool ist? Eine Person, die so was sagt.

2 Replies to “Obst und Dorffahrräder”

  1. KleinerKäsekuchen sagt: Antworten

    Der Post hat mich zu einer zweistündigen Diskussion angeregt 😀
    Die Antwort: Erdbeeren, Banane und Papaya

  2. Aaaaaaalso, ich musste sehr lachen, als ich den Beitrag gelesen habe. Aber leider muss ich dir, was das Obst geht, doch widersprechen. Äpfel würden eindeutig ganz oben stehen. Warum? Äpfel sind die ultimative A****lochfrucht. Wie möchte man den sonnst jemanden vergiften, den man nicht mag. Mit süßen Erdbeeren? Ich glaube wohl kaum. Außerdem gibt doch so ein grüner Apfel in der Hand immer einen dramatischen Effekt. Nein, nein, also Äpfel müssen schon dabei sein. xxx

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